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Präsident Trump als Impulsgeber für Zins

14.03.2017

Präsident Trump als Impulsgeber für Zins

Die Wahl zum neuen US-Präsidenten trieb nicht nur Aktienkurse und Indizes in Höhen, die bislang undenkbar waren. Auch die Zinsen erhielten dadurch einen kräftigen Impuls. In Europa
respektive Deutschland kam davon bislang nur wenig an, auch wenn viele Sparer sich nichts sehnlicher als das wünschen. Selbst für die USA ist kaum zu erwarten, dass diese Entwicklung nachhaltig ist: einige triftige Gründe sprechen schlichtweg dagegen.

Donald Trump: Geplantes Konjunkturprogramm lässt Zinsen steigen

Straßen und Brücken, aber auch Flughäfen – Donald Trump will ein riesiges Investitionsprogramm auflegen, das der US-amerikanischen Infrastruktur zugutekommen soll. Aber auch die Steuerzahler sollen beschenkt werden, sodass schnell klar wird: Ohne neue Schulden kann all das nicht funktionieren. Trotzdem reagierten die Börsen ausgesprochen positiv auf diese Ankündigungen, mit denen Trump schon im Wahlkampf punkten konnte. Nicht nur die Aktien der Bau- und Stahlunternehmen, denen die Aufträge zufallen könnten, kletterten, sondern auch die Zinsen für die US-Staatsanleihen, was unterm Strich betrachtet vollkommen logisch ist: Müssen die USA weitere Schulden aufnehmen, fordern die Investoren höhere Renditen.

Gleichzeitig ist damit zu rechnen, dass die Löhne steigen, was wiederum die Inflation nach oben treibt – und die FED auf den Plan rufen sollte: Zum Ausgleich müssten die Zinsen generell angehoben werden. Eindeutige Signale in diese Richtung sind jedoch bislang ausgeblieben. Es gab zwar vage Andeutungen, dass in absehbarer Zeit die nächsten Zinsanhebungen initiiert werden könnten; geht die US-Notenbank jedoch weiter in Schritte von 0,25 Prozentpunkten vor, ist eine spürbare Wirkung erst viel später zu erwarten. Und dafür gibt es in den USA, allen Bemühungen von Donald Trump zum Trotz, einen ebenso triftigen Grund wie in Europa und damit auch Deutschland.

Staatsverschuldung: Zinsen dürfen nur moderat steigen

Der Schuldendienst frisst sowohl in den USA als auch in den EU-Mitgliedsländern einen derart großen Teil des Staatshaushaltes auf, dass schon der kleinste Zinsanstieg zu enormen Problemen führen kann. So werden die Notenbanken, wie schon von der EZB angekündigt, alles dafür tun, mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen für ein niedriges Zinsniveau zu sorgen – für Sparer ist daher noch immer kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

 

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