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Trendwende bei Immobilienpreisen erwartet
- zumindest in Großstädten

14.03.2017

Trendwende bei Immobilienpreisen erwartet – zumindest in Großstädten

Ein neues Gutachten des „Rates der Immobilienweisen“ prognostiziert für das Frühjahr 2017 in einigen deutschen Großstädten ein Ende der Preissteigerung. Es wird sogar von einer Überhitzung gesprochen, die eine Blasenbildung und damit das Risiko des Platzens impliziert.
Problematisch ist insbesondere das zunehmende Auseinanderklaffen von Kauf- und Mietpreisen, das sich allerdings auf die Metropolregionen konzentriert.

37 Prozent seit 2010: Kaufpreise für Wohnimmobilien explodieren

Zum Thema Immobilienblase gehen die Expertenmeinungen weit auseinander: Sehen die einen noch keinen Grund zur Sorge, halten andere die aktuellen Entwicklungen für durchaus
gefährlich. Das Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen scheint diese Befürchtungen zu bestätigen: Seit 2010 haben sich die Preise für Eigentumswohnungen nach inflationsbedingter Bereinigung um 37 Prozent erhöht. Allein im letzten Jahr wurde eine Steigerung um 8,4 Prozent festgestellt. Im Gegensatz dazu stiegen die Mieten für Wohnraum im letzten Jahr im Bundesdurchschnitt um 2,6 Prozent und seit 2010 inflationsbereinigt um 9,4 Prozent.

Diese starke Diskrepanz gilt als stärkstes Indiz für eine Immobilienblase. Sie deutet darauf hin, dass nicht der Markt, also das Spiel von Angebot und Nachfrage, die Preise bestimmt, sondern in erster Linie Spekulationen dafür verantwortlich zeichnen. Trotzdem sieht der Rat der Immobilienweisen keinen Grund zur Sorge, denn im Verhältnis zum Mietpreisniveau ergäbe sich im bundesweiten Durchschnitt nur eine Überteuerung um 16 Prozent, was auf große regionale Unterschiede schließen lässt.

Vorsicht in Metropolen – Berlin, Stuttgart und München an der Spitze

So dominiert München das Gutachten, denn die Preise sind im Verhältnis zur Miete um bis zu 75 Prozent zu hoch. Im Ranking folgen Stuttgart und Berlin mit 50 Prozent sowie Hamburg und Frankfurt mit 40 Prozent. Damit sprengen die in den Metropolen geforderten Kaufpreise den Rahmen, denn die Mieten werden wahrscheinlich nicht im entsprechenden Maß ansteigen. Dafür spricht auch die sinkende Zuwanderung in die Städte, was sich negativ auf die Neuvermietung auswirkt. Wer sich mit dem Gedanken trägt, in Berlin, aber auch in München Wohneigentum zu erwerben, sollte bei Bedarf noch etwas abwarten. Die Immobilienweisen sind sich einig, dass es hier zu Korrekturen kommen wird.[

 

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