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Nullzinsen für Baugeld:
Spekulieren kann teuer werden

20.11.2016

Nullzinsen für Baugeld: Spekulieren kann teuer werden

Der bereits lange anhaltende Abwärtstrend bringt Nullzinsen in greifbare Nähe; selbst Negativzinsen geraten in den Bereich des Möglichen. Allerdings kann das gierige Spekulieren auch zum bösen Erwachen führen.

Die aktuelle Situation am Finanzmarkt lässt sich kaum noch rational beschreiben: Sparer zahlen für hohe Einlagen bereits eine Gebühr an die Banken. Dann müssten Nullzinsen oder gar Zinszahlungen für Baugeld auch möglich sein, oder? Theoretisch ja, die Praxis dürfte allerdings anders aussehen. Kluge Bauherren freuen sich an den Konditionen, denn Gier war noch nie ein guter Ratgeber.

Nullzinsen: trotz Zinstief ein unwahrscheinliches Szenario

Die Luft wird für Banken immer dünner, die Bauzinsen befinden sich seit geraumer Zeit auf Talfahrt: Gaben sie innerhalb des letzten Jahres im fünfjährigen Bereich um 0,35 Prozentpunkte nach, betrug bei der Preisabschlag bei den zehnjährigen Konditionen bereits 0,6 Prozentpunkte. Sie finanzieren heute für rund 0,9 Prozent bei einer Zinsfestschreibung für fünf Jahre. Selbst für 20 Jahre fixiertes Baugeld kostet nur 1,75 Prozent – das sollte Anlass genug sein, auf diese Angebote einzugehen und sich dabei langfristig festzulegen.

Es stellt sich dabei die Frage, wie Banken ihre Kosten bei diesen Konditionen überhaupt noch decken sollen. Dass es bereits Probleme angesichts der Zinspolitik gibt, ist in einschlägigen Medien regelmäßig zu lesen. Die Rechnung ist daher relativ einfach: Sollten Nullzinsen für Baugeld Realität werden, müssen Sie als Sparer auch für kleine Guthaben Strafzinsen bezahlen – an irgendeiner Stelle müssen die Banken noch Geld verdienen.

Globale Entwicklungen im Blick behalten – kluge Entscheidungen treffen

Auch wenn es keine konkreten Signale von der EZB gibt, lohnt sich ein Blick in Richtung USA: Kleinste Andeutungen, dass die FED unter dem neuen Präsidenten Trump eine Zinsanhebung wagen könnte, dürfte die Finanzwelt wieder kräftig durcheinanderwirbeln.
Gleichzeitig sind im Euroraum anziehende Inflationsraten zu verzeichnen, was im Zusammenspiel mit sich langsam bessernden Wirtschaftsdaten gegen eine weitere Abwärtsbewegung bei den Zinsen spricht.

Nullzinsen bleiben daher unrealistisch und sollten bei der Entscheidung über eine Baufinanzierung keine Rolle spielen. Die Konditionen sind so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr, sodass auch eine lange Zinsbindungsfrist unter dem Strich eine günstige Alternative ist – Ruhe und Sicherheit inklusive.

Haben Sie noch Fragen zu Nullzinsen und Zinsbindung? Frank Wenzel berät Sie kompetent und umfassend als unabhängiger Immobilien-Finanzierer.

 

 

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