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Gute Taktik:
Beim Immobilienkauf Grunderwerbsteuer sparen

14.03.2017

Gute Taktik: Beim Immobilienkauf Grunderwerbsteuer sparen

Einige Tipps helfen Immobilienkäufern dabei, die obligatorische Grunderwerbsteuer effektiv zu drücken. Immerhin schlägt diese mit bis zu 6,5 Prozent zu Buche – je nach Bundesland. Die zur Auswahl stehenden Tricks sind vollkommen legal und bedürfen lediglich einiger Vorüberlegungen.

Positionen im Kaufvertrag trennen: Boden, Bausubstanz und Mobiliar

Die Steuer fällt ausschließlich für den Grundstücks- und Gebäudewert an. Wird also ein Grundstück erworben, um darauf ein Haus zu bauen, gilt lediglich der Kaufpreis für das Grundstück als Bemessungsgrundlage, solange Grundstücksverkauf und Hausbau nicht aus einer Hand erfolgen. Um hier auf Nummer sicher zugehen, empfiehlt sich eine Schadenersatzklausel im Kaufvertrag: Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass die beiden Parteien doch zusammenhängen, kann der Bauherr sich an ihnen schadlos halten.

Einbauküchen, übernommene Möbel oder Lampen sollten im Kaufvertrag ebenso separat ausgewiesen werden wie Auslegeware, die mit einem Wiederaufnahmekleber verlegt wurde, ein Whirlpool oder die Sauna im Keller. Schon ein Inventar von 20.000 Euro reduziert die Grunderwerbsteuer um mehr als 1.000 Euro. Sollten diese Positionen jedoch mindestens 15 Prozent des Gesamtpreises ausmachen, müssen regelmäßig Belege eingereicht werden.

Die beim Kauf einer Eigentumswohnung übliche Instandhaltungsrücklage lässt sich ebenfalls separat ausweisen und in Bezug auf die Grunderwerbssteuer abziehen. Diese Rücklagen dienen dazu, künftig anfallende Aufwendungen für Reparaturen und den Werterhalt der Wohnanlage zu finanzieren.

Steuerfreiheit bei Erbschaft, Schenkung und Kleinbeträgen

Auf geerbte oder geschenkte Immobilien fällt generell keine Grunderwerbsteuer an, dafür hält sich der Fiskus mit der Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer schadlos. Abhängig vom Verwandtschaftsgrad können allerdings Freibeträge in Anspruch genommen werden. Um hier die optimale Entscheidung zu treffen, empfiehlt sich die Konsultation eines Steuerberaters im Vorfeld: Die Schenkungs- oder Erbschaftssteuer kann im Ernstfall nämlich höher ausfallen als dies beim Kauf zu einem moderaten Preis der Fall wäre.

Ist der Kaufpreis nicht höher als 2.500 Euro, bleibt der Erwerb steuerfrei. Schon mit Überschreiten um einen Euro fällt jedoch die Grunderwerbsteuer für den gesamten Betrag an – und das können bereits mehr als 160 Euro sein. Vor allem bei Grundstückserweiterungen lässt sich dieser Sachverhalt geschickt ausnutzen.

 

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