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Haus kaufen oder mieten
– was ist besser?

14.03.2017

Haus kaufen oder mieten – was ist besser?

Die Immobilienpreise steigen: vor allem in den Ballungsgebieten und Metropolregionen klaffen Kaufpreis und zu erzielende Mieten immer weiter auseinander. Die Entscheidung, Wohneigentum zu finanzieren, will daher gut überlegt sein. Nicht nur die extrem niedrigen Zinsen sollten dabei eine Rolle spielen: die monatlichen Raten müssen auch dann tragbar sein, wenn sich die Vorzeichen am Finanzmarkt wieder ändern.

Kaufen günstiger als Mieten – zumindest im Moment

Die extrem niedrigen Zinsen machen Baufinanzierungen sehr attraktiv. Trotzdem sollten der Entscheidung gründliche Überlegungen vorausgehen. Die Immobilienpreise sind insbesondere in den Großstädten extrem gestiegen, was angesichts der sich im Verhältnis dazu moderat entwickelnden Mieten zunächst gegen einen Kauf spricht. Trotzdem ist es deutschlandweit immer noch günstiger, Eigentum zu finanzieren. Mehr als 40 Prozent können Käufer im Vergleich zur Miete sparen – bevor die Tilgung hinzugerechnet wird. Gleichzeitig sollte bei der Kalkulation berücksichtigt werden, dass das Zinsniveau sich auch wieder drastisch verändern kann.

Die jüngste Entwicklung deutete dies schon an, denn seit der Wahl des neuen US-Präsidenten hat sich an den seit vielen Monaten wie eingefroren wirkenden Zinsen auf Tiefstand einiges verschoben – auch in Deutschland. Allein die Ankündigung riesiger Investitionsmaßnahmen, die sich nur durch neue Schulden finanzieren lassen, führte zu einem ersten Anstieg der Kosten für Staatsanleihen. Die Auswirkungen auf die Zinsen kamen prompt, auch in Deutschland stiegen die Hypothekenzinsen deutlich an.

Das Kreuz mit den Statistiken – der Einzelfall entscheidet

Rein statistisch gesehen betrug die Kaltmiete im Jahr 2006 weniger als sechs Euro pro Quadratmeter, im Jahr 2016 hingegen fast sieben Euro. Im Gegensatz dazu fielen die Kosten für die Finanzierung von weniger als acht Euro im Jahr 2008 auf aktuell 4,50 Euro. Was zunächst wegen der extrem niedrigen Zinsen als klarer Vorteil für den Erwerb von Wohneigentum erscheint, muss jedoch näher betrachtet werden. Einerseits variieren die Mietpreise sehr stark, andererseits fehlt bei
dieser Betrachtung die Tilgung. Diese sollte nicht unter drei Prozent angesetzt werden, um einen zügigen Schuldenabbau zu erzielen. Damit relativieren sich die Unterschiede zwischen Miete und Finanzierungskosten. Eine tragfähige Entscheidung sollte demnach immer als Einzelfall betrachtet und unter Einbeziehung von Sicherheitsspannen für eine eventuelle Zinsanhebung getroffen werden.

 

 

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