Ich berate Sie gerne:

info@wenzel-hypotheken.de

+49 (30) 726 21 61 15

Jetzt Termin buchen

Termin buchen

Baufinanzierungen werden teurer
- ein wenig

14.03.2017

Baufinanzierungen werden teurer – ein wenig

Mit Prognosen ist es immer so eine Sache, vor allem bei vagen Formulierungen, wie sie zuletzt von Seiten der großen Baufinanzierer genutzt wurden: Die Bauzinsen könnten schwanken, sich sogar erhöhen. Das ist auch eingetreten, jedoch in einem moderaten Ausmaß. Im Fünf-Jahres-Zeitraum wurden knapp 0,1 Prozent mehr verlangt, bei einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren betrug die Steigerung weniger als 0,2 Prozent. Trotzdem macht dies unter dem Strich eine Verteuerung von rund zehn Prozent aus. Wie geht es weiter?

Langfristige Staatsanleihen – Indikator mit Abstrichen

Der jüngste Anstieg der Bauzinsen folgte den Entwicklungen in den USA, ein Zusammenhang lässt sich nicht von der Hand weisen: Allein die Ankündigungen, mit denen Donald Trump schon im Vorfeld der Wahl zum US-Präsidenten für Furore sorgte, ließen die Renditen der Staatsanleihen kräftig anziehen. Der Hintergrund ist plausibel: Der enorme Finanzbedarf, der aus den ehrgeizigen Plänen des neuen US-Präsidenten resultiert, kann nur durch neue Schulden realisiert werden. Steigt die Nachfrage, verschlechtern sich die Konditionen – Investoren können unter diesen Voraussetzungen ganz einfach höhere Zinsen fordern.

Gleichzeitig stiegen die Börsenwerte der für die Umsetzung der Vorhaben relevanten Unternehmen. Die Märkte haben hier die potenziellen Möglichkeiten quasi schon eingepreist. Auch das bleibt nicht ohne Folgen, denn die Inflation zieht ebenfalls an, was wiederum die FED in Zugzwang setzt. So sind die Ankündigungen, sich noch im Monat März mit der Anhebung der Leitzinsen befassen zu wollen, nur folgerichtig – aber absolut schädlich für den US-Staatshaushalt. Dieser ist ohnehin ausgereizt, ausufernde Kosten für die Schulden können daher nicht im Interesse aller Beteiligten liegen.

Korrekturen durch Zentralbanken wahrscheinlich

Auch wenn die EZB generell dem Vorgehen der FED folgt, dürfte sich in Bezug auf das Zinsniveau nichts Entscheidendes ändern. Auch die Europäische Union wird alles Notwendige tun, um die Kosten der Schuldenlast für ihre Mitgliedsländer so gering wie möglich zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln. Selbst wenn der Abwärtstrend bei den Bauzinsen gestoppt scheint, können Bauherren relativ entspannt an ihre Vorhaben gehen. Eine lange Zinsbindung empfiehlt sich jedoch durchaus, denn irgendwann müssen die Zinsen wieder ansteigen, um einerseits die anziehende Inflation und andererseits den Geldwertverlust der Sparer wieder einzufangen.

 

 

Zurück

Newsletter

Bleiben Sie mit mir in Kontakt.

Dieser Newsletter ist kostenlos.

Wir geben Ihre Daten niemals an Dritte weiter. Sie können Ihre E-Mail-Adresse jederzeit mit nur einem Mausklick aus unserem System löschen. Bitte lesen Sie vor Ihrer Anmeldung diese wichtigen Informationen zum Datenschutz.