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Zinssätze und Zinsbindung
in der Baufinanzierung

14.03.2017

Zinssätze und Zinsbindung in der Baufinanzierung

Auf dem Finanzierungsmarkt tummelt sich eine enorme Zahl an Anbietern, deren Konditionen sich anhand einiger Kriterien vergleichen lassen. Die im Verhältnis zu klassischen Ratenkrediten zahlreich vorhandenen Variablen in der Baufinanzierung müssen aber auf die konkreten Voraussetzungen zugeschnitten werden, was den sicheren Umgang mit den relevanten Größen voraussetzt. Wir nennen die wichtigen Punkte.

Nominal- oder Sollzins und Effektivzins: Welcher ist wichtiger?

In der Baufinanzierung werden die Begriffe Sollzins und Nominalzins synonym verwendet. Sie beziffern die grundlegenden Kosten, die eine Bank für eine Finanzierung pro Jahr berechnet, und können für einen bestimmten Zeitraum gebunden oder variabel vereinbart werden. Während der Kreditnehmer also von konstanten Zinssätzen während der Zinsbindungsfrist ausgehen kann, sind die variablen Konditionen von der Entwicklung am Kapitalmarkt abhängig. Der Sollzins eignet sich jedoch nicht, um die verschiedenen Angebote einem fundierten Vergleich zu unterziehen.

Das entscheidende Kriterium ist der effektive Jahreszins. Dieser setzt sich aus dem Sollzins und den zusätzlichen Aufwendungen für die Finanzierung zusammen. Hier spielen beispielsweise die Bearbeitungskosten eine Rolle, aber auch die Kosten für die Zinsverrechnung. Bei gleichem Sollzins können Banken unterschiedliche Effektivzinsen erheben. Bei einem Vergleich sollten Kreditsuchende also sicherstellen, dass dieselbe Zinsbindungsfrist zugrunde liegt, dann kann der effektive Jahreszins den Ausschlag geben.

Zinsbindung: Dauer abhängig von Zinsniveau wählen

Je länger die Konditionen für eine Baufinanzierung gebunden werden, desto höher fallen sie aus. Zur Auswahl stehen neben den variablen Zinsätzen Zinsbindungsfristen von fünf, zehn, fünfzehn oder mehr Jahren. Mit einer langen Zinsbindungsfrist bis hin zum Volltilgerdarlehen (Konstantdarlehen) erkauft sich der Bauherr Sicherheit und Kalkulierbarkeit. Muss nämlich eine Anschlussfinanzierung abgeschlossen werden, kann sich das Zinsniveau zwischenzeitlich drastisch verändert haben. Dies lohnt sich jedoch nur, wenn die aktuellen Marktzinsen sehr niedrig sind.

In Niedrigzinsphasen können günstige Konditionen auch im Vorfeld eines Finanzierungsvorhabens gebunden werden, sollte die Absicht zum Bau oder Kauf bestehen, aber noch kein konkretes Objekt vorhanden sein. Der dafür fällige Zinsaufschlag kann allerdings zum Nachteil werden, sollten die Zinsen weiter sinken. Es lohnt sich also, die generelle Marktlage im Blick zu behalten, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Derzeit ist eher davon auszugehen, dass die Zinsen über kurz oder lang wieder steigen werden.

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