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Baufinanzierung:
Lange oder kurze Zinsbindung?

20.11.2016

Baufinanzierung: Lange oder kurze Zinsbindung?

Für eine Baufinanzierung die optimale Zinsbindung zu finden, ist äußerst schwierig: Sicherheit und Flexibilität wollen sorgsam gegeneinander abgewogen werden – eine verlässliche Prognose zur Zinsentwicklung ist meist nicht möglich.

Bauherren, die sich vor zwanzig Jahren für eine Baufinanzierung mit zehn Jahren Zinsbindung entschieden haben, dürften sich heute ärgern. Mit einer fünfjährigen Zinsbindungsfrist und den danach deutlich günstigeren Anschlussfinanzierungen hätten sie nämlich unter dem Strich kräftig sparen können. Im Nachhinein ist es leicht, alles besser zu wissen – wie werden sich die Zinsen jedoch in Zukunft entwickeln?

Zinsbindung ist eine Rechensache

Fakt ist: Die Zinsen werden wieder steigen, nur der Zeitpunkt ist noch ungewiss. Die Frage, für welche Dauer in einer Baufinanzierung die Zinsbindung vereinbart werden soll, muss also von anderen Kriterien abhängig gemacht werden. Einen guten Anhaltspunkt geben die Differenzen in den Konditionen für die verschiedenen Zinsbindungsfristen: Je geringer die Sprünge sind, desto
leichter können Sie sich für eine lange Frist entscheiden.

Es empfiehlt sich also zunächst ein gutes Rechentool, mit dem Sie die Konditionen bei fünf, zehn und 20 Jahren Zinsbindung für die jeweilige Bausumme errechnen können. Beträgt der effektive Jahreszins bei fünf Jahren beispielsweise 0,94 Prozent und für zehn Jahre 1,11 Prozent, dürften die Fünf-Jahres-Konditionen für die Anschlussfinanzierung auf maximal 1,36 Prozent ansteigen, um noch einen Vorteil zu generieren. Selbst der Sprung von 1,11 Prozent für zehn Jahre und 1,76 Prozent für 20 Jahre ist nicht groß: Im Jahr 2026 müsste der Bauzins für weitere zehn Jahre unter 3,13 Prozent liegen, um das langfristige Angebot zu schlagen.

Sicherheit vs. Flexibilität: ungewisse Zinsentwicklung beachten

Es lässt sich also festhalten: Je kürzer bei einer Baufinanzierung die Zinsbindung gewählt wird, desto günstiger die Konditionen und desto höher die Flexibilität. Es steigt aber auch das Risiko, dass die Anschlussfinanzierung teurer wird. Eine fundierte Entscheidung muss wegen der Unwägbarkeit der generellen Zinsentwicklung das eigene Sicherheitsbedürfnis und die aktuellen Konditionen berücksichtigen. Sind die Bauzinsen extrem niedrig und bestehen nur relativ geringe Differenzen zwischen den einzelnen Zinsbindungsvarianten, sollten Sie sich durchaus auf 20 Jahre binden: Im Gegensatz zu kürzeren Fristen können Sie nämlich fest kalkulieren – und das ist unbezahlbar.

Haben Sie noch Fragen zur Zinsbindung? Frank Wenzel berät Sie kompetent und umfassend als unabhängiger Immobilien-Finanzierer.

 

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