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Beratung zur Baufinanzierung:
Fehler entstehen schon bei der Bedarfsanalyse

14.03.2017

Beratung zur Baufinanzierung – Fehler schon bei Bedarfsanalyse

Die Beratungsqualität von Banken und Finanzdienstleistern steht seit geraumer Zeit im Fokus der Kritik. Wieder belegen Testergebnisse, dass das Thema Baufinanzierung nicht aus den Augen der Öffentlichkeit verschwindet: Neue Kreditrichtlinien für Wohnimmobilien erschweren den Zugang zu Finanzierungen, vor allem ältere Finanzierungswillige und junge Familien sind betroffen. Umso wichtiger ist eine kompetente Beratung, die in der Praxis jedoch oft genug zu wünschen übrig lässt.

Persönliche Beratungsgespräche punkten mit besseren Ergebnissen

Das Handelsblatt beauftragte eine Studie, die von S.W.I. Finance von März bis Dezember 2016 bei deutschen Filialbanken durchgeführt wurde. Getestet wurde die Qualität des Beratungsangebotes nicht nur im direkten Gespräch, sondern auch per E-Mail und am Telefon, um so eine belastbare Datenbasis zu erhalten. Unter dem Strich lässt sich konstatieren, dass potenzielle Bauherren sich in erster Linie persönlich zu den Finanzierungsmöglichkeiten in Abhängigkeit von den eigenen Einkommensverhältnissen und der Bonität informieren lassen sollten – hier schnitten die Berater deutlich besser ab, als dies am Telefon oder per E-Mail der Fall war.

Offensichtlich fällt es den Bankmitarbeitern leichter, die mit einem Bau- oder Kaufvorhaben verbundenen Kosten von Angesicht zu Angesicht aufzuschlüsseln und den potenziellen Bauherren bewusst zu machen. Für Finanzierungskunden ist dieser Punkt jedoch enorm wichtig, damit sie ihr zur Verfügung stehendes Budget im Verhältnis zum Vorhaben realistisch einschätzen können. Wird hier zu knapp kalkuliert, ist der Kreditausfall und damit der Verlust der eigenen vier Wände vorprogrammiert.

Bedarfsermittlung als regelmäßiger Knackpunkt der Beratung

Genau in dieser Frage sehen die EU-Richtlinien eine kritischere Betrachtung vor, denn die finanziellen Möglichkeiten der Kreditnehmer müssen nun für die gesamte Laufzeit überprüft
werden. So sollen die Risiken für die Banken reduziert werden, was zugegebenermaßen nicht einfach ist. Die Bedarfsanalyse gehört demnach zu den wichtigsten Punkten in einer Finanzierungsberatung, um überhaupt abhängig vom Finanzierungsbedarf und den Einkommensverhältnissen geeignete Angebote zu erstellen – oder den Kredit von vornherein als aussichtslos zu verweigern. Umso bedenklicher sind die Testergebnisse, denn in rund 40 Prozent der bewerteten Beratungen bewegten sich die Bankmitarbeiter nur an der Oberfläche der Einkommensverhältnisse, was weder im Interesse des Finanzierungsinstituts noch der Bauherren sein dürfte.

 

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